<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Georg Obermayr &#187; XMP</title>
	<atom:link href="http://www.georgobermayr.de/category/publishing-technology/xmp/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.georgobermayr.de/index.php</link>
	<description>PrePress und Publishing Blog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Jul 2010 13:18:23 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>PDF, XMP, JDF: &#8220;Dreieck&#8221; zukünftiger Workflows</title>
		<link>http://www.georgobermayr.de/index.php/pdf-xmp-jdf-dreieck-zukunftiger-workflows</link>
		<comments>http://www.georgobermayr.de/index.php/pdf-xmp-jdf-dreieck-zukunftiger-workflows#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2006 19:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Obermayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publishing Technology]]></category>
		<category><![CDATA[XMP]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georgobermayr.de/index.php/pdf-xmp-jdf-das-dreieck-zukunftiger-workflows</guid>
		<description><![CDATA[Mit der Ankündigung der Adobe PDF Print Engine und dem Release der PDF SDK zeigt sich immer mehr welche drei Dateiformate zukünftige Print-Workflows dominieren werden, zumindest wenn es nach Adobe geht: PDF, JDF und XMP.

Wie ist die Aufgabenverteilung der drei Formate?



Das PDF-Format und dabei besonders PDF/X wird zum Container für den Inhalt einer Druckvorlage. PDF/X [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Ankündigung der Adobe PDF Print Engine und dem Release der PDF SDK zeigt sich immer mehr welche drei Dateiformate zukünftige Print-Workflows dominieren werden, zumindest wenn es nach Adobe geht: PDF, JDF und XMP.<br />
<span id="more-13"></span></p>
<p><strong>Wie ist die Aufgabenverteilung der drei Formate?</strong><br />
<br />
<img id="image14" src="http://www.georgobermayr.de/wordpress/wp-content/uploads/2006/04/icon_pdfjdfxmp.jpg" alt="Icons PDF, JDF und XMP" /><br />
<br />
Das PDF-Format und dabei besonders PDF/X wird zum Container für den Inhalt einer Druckvorlage. PDF/X wird in zukünftigen Normsätzen auch nicht mehr auf die Limitationen von PostScript besckränkt (z.B. Transparenzen) sein, so dass die Datei dann ohne den Zwischenschritt PostScript vom RIP verarbeitet werden kann. Der nächste Schritt sind sicherlich medienneutrale Workflows, so dass ein PDF den Anspruch erhält in jeder Umgebung sicher wiedergegeben werden zu können, in welcher Art und Weise auch immer.</p>
<p>Im JDF (Job Definition Format) werden die ganzen produktionsrelevanten Parameter erfasst. Also z.B. Medium (Papierspezifikationen), Druckfarben, Formate, Seitenanzahl, Bindungsart u. a. Darüber hinaus kommen auch noch Informationen über den Dateiempfänger, Produktionstermine, Lieferbedingungen, Preisabsprachen usw. in das Job Ticket, der Auftrag wird also darin vollständig beschrieben. </p>
<p>Während im PDF also ausschließlich der Inhalt der Druckvorlage abgelegt wird, liegt im Job Ticket die gesamte Information über die Art und Weise <i>WIE</i> der Auftrag produziert/umgesetzt werden soll.</p>
<p>Dadurch wird hier die Trennung vollzogen zwischen dem Inhalt und der <i>UMSETZUNG</i> des Inhaltes. Ein Flyer kann so z.B. durchaus auch mehrere Job Tickets haben: Bsp. einmal für eine Kleinstauflage im Digitaldruck und einmal für den Offsetdruck in einer größeren Auflage. </p>
<p>JDF basiert auf XML, genauso wie XMP der Plattform für Metadaten, die den dritten Stützpfeiler bildet. </p>
<p>Während JDF den Auftrag definiert, definiert XMP das <i>Dokument</i>. Mit den Metadaten von XMP kann das PDF inhaltlich eindeutig klassifiziert werden und bei Bedarf auch in eine Asset-Management-Umgebung überführt werden. Die XMP-Informationen sind direkt in der Datei angesiedelt, so dass sie nicht irgendwo im Workflow &#8220;verloren gehen&#8221; können.</p>
<p><img id="image15" src="http://www.georgobermayr.de/wordpress/wp-content/uploads/2006/04/grafik_dreieck.jpg" alt="Workflow mit PDF, JDF und XMP" /></p>
<p>Wenn man sich die bisherige Entwicklung anschaut, dann muss man kein Prophet sein um zu erkennen, wie sich der zukünftige Workflow in der Vorstufe definiert:</p>
<p>- PDF ist der universelle Container mit der Beschreibung aller Seiteninhalte, völlig losgelöst vom spezifischen Aufträgen.<br />
- JDF beschreibt den speziellen Auftrag mit allen produktionsrelevanten Parametern.<br />
- Und mit XMP erfolgt die inhaltliche Einordnung des Dokuments auf Basis von XML-Metadaten. </p>
<p>Georg Obermayr, April 2006</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.georgobermayr.de/index.php/pdf-xmp-jdf-dreieck-zukunftiger-workflows/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum XMP Metadaten die Zukunft gehört</title>
		<link>http://www.georgobermayr.de/index.php/warum-xmpmetadaten-die-zukunft-gehort</link>
		<comments>http://www.georgobermayr.de/index.php/warum-xmpmetadaten-die-zukunft-gehort#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2006 14:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Obermayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publishing Technology]]></category>
		<category><![CDATA[XMP]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georgobermayr.de/wordpress/?p=5</guid>
		<description><![CDATA[XMP ist eine Technologie für Metadaten, die von Adobe entwickelt und forciert wird. 
Lesen Sie welche Vorzüge und Besonderheiten XMP gegenüber anderen Metadaten-Schemata hat und wieso Sie zukunftige Media-Asset-Management Workflows auf der Basis von XMP planen sollten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>XMP ist eine Technologie für Metadaten, die von Adobe entwickelt und forciert wird.<br />
Lesen Sie welche Vorzüge und Besonderheiten XMP gegenüber anderen Metadaten-Schemata hat und wieso Sie zukunftige Media-Asset-Management Workflows auf der Basis von XMP planen sollten.<br />
<span id="more-5"></span><br />
<strong>1. Was sind Metadaten:</strong></p>
<p><strong>Metadaten sind Daten „über“ Daten. </strong></p>
<p>Also jegliche inhaltliche Information über einen Datensatz, die über den bloßen Dateinamen hinausgeht.<br />
Informationen über den INHALT einer Datei. Was wird dargestellt und welche Inhaltliche Bedeutung hat es.</p>
<p>Metadaten werden vom Anwender verstanden und können vom Computer ausgewertet werden!</p>
<p><strong>2. Was ist XMP?</strong></p>
<p>XMP ist ein von Branchenführer und Quasi-Monopolisten Adobe entwickelter und forcierter Standard zur Aufbereitung und Abspeicherung von Metadaten.</p>
<p>XMP basiert auf XML. Über sog. &#8220;Costum Panels&#8221; könne eigene XML-Schemen entwickelt werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse bestimmter Kunden und Branchen abgestimmt sind. </p>
<p>XMP ist noch kein anerkannter Industriestandard, wegen der Marktmacht von Adobe ist XMP jedoch ziemlich zukunftssicher. Nahezu alle aktuellen Versionen der wichtigsten Media-Asset-Management Tools unterstützen XMP.</p>
<p><strong>3. Wieso ist XMP besser?</strong></p>
<p>Die XML-Schemen von XMP werden direkt im Header der Datei abgesichert. Sie werden bereits in der entsprechenden Erstellung-Applikation eingegeben (z.B. Photoshop) und sind dann ein fester Bestandteil der Datei während ihres weiteren Lebenszyklus. </p>
<p><img id="image7" src="http://www.georgobermayr.de/wordpress/wp-content/uploads/2006/03/datei_innen.gif" alt="Datei-Innenleben" /></p>
<p>Dadurch entwickeln sich die Metadaten weg vom propritären Abspeichern der einzelnen Asset-Tools hin zu einem offenen Standard der völlig unabhängig von bestimmten Programmen und Dateiformate agieren kann. </p>
<p>Das Innenleben der Datei gliedert sich daher wenn man so will in einen &#8220;File-Fork&#8221; und einen &#8220;Content-Fork&#8221;:</p>
<p>Im &#8220;File-Fork&#8221; sind die spezifischen Informationen des jeweiligen Dateiformates abgelegt, also die Bildpixel, Schriftinformationen, Farbprofile, Vektorbeschreibungen usw. Das differiert von Dateiformat zu Dateiformat.</p>
<p>Im &#8220;Content-Fork&#8221; sind die XMP-Metadaten abgelegt. Wie gesagt als XML-Schema im Klartext. Die Syntax von XMP ist immer gleich, egal welches Dateiformat. </p>
<p>Die Dateien werde dann ganz normal wie gewohnt im Dateisystem abgelegt. Nur die Eingabe der Metadaten muss natürlich manuell erfolgen, da es sich ja hierbei um Informationen handelt, die kein Computer wissen kann!</p>
<p>Mit XMP ist man an kein bestimmtes Media-Asset-Management Programm gebunden. Je nach Umgebung und Budget kann die Entscheidung individuell gefällt werden. Wichtig ist, dass die Applikation über einen Import/Export Filter für XMP verfügt.<br />
Dadurch ist gewährleistet, dass die XMP-Informationen, die sich bereits in der Datei befinden in die Asset-Management Umgebung integriert werden können.<br />
Und wenn in der Asset-Datenbank etwas an den Metadaten geändert wird, muss sichergestellt sind, dass die Änderungen auch wieder korrekt in den Content-Fork der Ursprungs-Datei zurückgeschrieben werden.</p>
<p>Nur dann ist der entscheidende Vorteil von XMP, nämlich die &#8220;Transportfähigkeit&#8221; der Daten und Metadaten gewährleistet. </p>
<p>Momentan sind die beiden wichtigsten Programme auf diesen Feld, Cumulus und Portfolio in der Lage dies zu tun (Portfolio aber leider nicht bei PDF-Daten). Auch einige kleinere und größere (Enterprise) Lösungen sprechen bereits XMP. Genauso wie natürlich Adobes eigene Bridge.</p>
<p>Es ergibt sich bei XMP ein Workflow dieser Art:</p>
<p><img id="image6" src="http://www.georgobermayr.de/wordpress/wp-content/uploads/2006/03/xmp_workflow.jpg" alt="Workflow mit XMP" /></p>
<p>Die wichtigsten Formate in der grafischen Industrie unterstützen XMP:<br />
TIFF, JPG, EPS Pixelformate sofern sie aus Photoshop kommen.<br />
AI, EPS aus Illustrator. Da Freehand als Programm &#8220;tot&#8221; ist, erwartet hier niemand mehr eine XMP-Unterstützung.<br />
PDF und Acrobat: Hier gibt es derzeit Diskussionen darüber, verstärkt auf XMP umzusteigen, da bestimmte Informationen (wie z.B. der Trapping-Key) noch im &#8220;alten&#8221; Info-Dictionary abgelegt werden.<br />
InDesign.<br />
Quark leider noch nicht. Hier besteht aber meine Hoffnung darin, dass Quark umknickt, wenn XMP die entsprechende Marktmacht hat. </p>
<p><strong>4. Fazit</strong></p>
<p>Mit XMP setzt sich ein Trend fort: Geschlossene, propritäre Datenhaltungen sind &#8220;out&#8221;. Modern ist XML und seine &#8220;Tochter&#8221; XMP.<br />
Aus meiner Sicht ist es heute wenig zukunftssicher einen Media-Asset-Management Workflow aufzusetzen der NICHT auf XMP basiert.<br />
Nur XMP ist offen, erweiterbar, Programm- und Dateiformat-unabhängig.</p>
<p>Georg Obermayr, März 2006</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.georgobermayr.de/index.php/warum-xmpmetadaten-die-zukunft-gehort/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
