Plädoyer für einen neuen Grundkonsens im Publishing

 

Die Fachzeitschrift “Publisher” aus der Schweiz wollte von mir einen pointierten Grundlagenartikel zur Zukunft der Medienproduktion. Das muss man mir nicht zweimal sagen! Herausgekommen sind vier Thesen, die aufräumen sollen mit Vorurteilen und die in der Branche bereits für so manche Diskussion gesorgt haben …:

  1. Inhalte und Gestaltungen, die nicht strukturiert sind, sind zu träge für Veränderungen.
  2. Wo Daten liegen, ist uninteressant, es kommt auf die Intelligenz der Infrastruktur an.
  3. Statt riesiger All-in-one-CMS braucht es schlanke, vernetzte Systeme.
  4. Wir müssen uns darauf einstellen, dass sich die Publishing-Reihenfolge laufend ändert.

Diese Thesen sind genau auf einer Linie mit den Themen, die mich schon lange beschäftigen: Wie kann unsere Branche, die es gewohnt ist, in Normierungen und eingespielten Abläufen zu denken, sich fit machen für eine crossmediale Gegenwart und Zukunft? Wie kann die exponentielle digitale Entwicklung zu unserem Verbündeten werden, anstatt das wir ihr nur hinterher hecheln? Im Artikel spreche ich von einem neuen Zeitalter der Elastizität. Genau darum geht es!

Mein Artikel ist spitz, er mag nicht jedem gefallen. Es ist nicht Sinn der Sache, sich jetzt einen bequemen Konsens zu suchen – sondern eine ernsthafte Diskussion zu führen. Dazu soll mein Text anregen.

Hier gehts zum Artikel beim Publisher …

Viel Spaß beim lesen, gerne freue ich mich über Feedback und Diskussionen!
Georg Obermayr

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